Alexandra Conunova

Alexandra Conunova wurde mit Beifall von Publikum und Kritikern überschüttet, als sie den 1. Preis beim Joseph-Joachim-Violinwettbewerb in Hannover im Herbst 2012 erhielt. Die Jury war begeistert von ihrem zupackenden Gestus und der höchst virtuosen Dramatik ihres Spiels.

Ihr US-Debüt gab sie im Januar 2017, sorgte mit Konzerten in München unter Valery Georgiev für Aufsehen und sprang im Juli 2018 für Janine Janson beim Verbier Festival ein. 2018/19 konzertiert Alexandra Conunova u.a. in London, Besançon, Paris, Verona, Ankara, Tokyo und Aix-en-Provence, sowie beim Menuhin Festival Gstaad, Shanghai International Arts Festival, Zagreb Festival und Martha Agerich Festival Hamburg. Mit dem Mahler Chamber Orchestra unter Beatrice Muthelet ist sie ebenso zu hören wie mit dem Insula Orchestra unter Laurence Equilbey, dem Real Orchestra Sinfonica de Sevilla unter John Axelrod, dem Saarländischen Staatsorchester unter Nicholas Milton, den Hamburger Symphonikern unter Sylvain Cambrelin und Kammerorchester Basel.

2018 erschien Alexandra Conunova Debut CD bei Aparte Music: Aufgenommen wurden die zwei Violinsonaten von Sergej Prokofjew mit ihrem langjährigen Klavierpartner Michail Lifits.

Die junge Musikerin ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Mit Hilfe ihrer Energie, natürlichen Bühnenpräsenz und Stilsicherheit errang sie 2015 den 3. Preis im internationalen Violinwettbewerb in Singapur und beim renommierten Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau. Einen 2. Preis erhielt sie 2011 beim internationalen Violinwettbewerb „George Enescu“ (bei Nicht-Vergabe des 1. Preises), wie auch bei den Wettbewerben „Tibor Varga“ (2010), „Ion Voicu“ (2009) und „Henri Marteau“ (2008). Im Rahmen der „Verbier Festival Academy“ wurde ihr 2013 der „Julius Baer Preis“ verliehen. 2016 wurde sie als Borletti-Buitoni-Trust Fellowship Winner ausgezeichnet.

Alexandra Conunova wurde 1988 in Moldawien geboren und begann im Alter von sechs Jahren, Geige zu spielen. Sie studierte bei Petru Munteanu an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, bei Krzysztof Wegrzyn an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover sowie bei Renaud Capuçon an der Haute Ecole de Musique de Lausanne. Ihr Studium ergänzten Meisterkursen bei Ivry Gitlis, Igor Oistrakh und Igor Ozim u.a. In ihrer Heimatstadt Chişinău, der Hauptstadt Moldawiens, gründete sie die VitArt Charity Foundation, um Menschen mit Behinderung, aber auch junge Musiker zu unterstützen. 2015 wurde ihr vom moldawischen Präsidenten Nicolae Timofti der Ehrentitel Master of Arts verliehen.

Alexandra Conunova hat sich als Solistin auf hohem Niveau etabliert. Konzerte führten sie u.a. nach Bulgarien, China, Russland und Frankreich sowie in die Türkei und in die Schweiz. Als Solistin arbeitet sie mit Orchestern wie National Philharmonic of Russia, Hermitage Orchestra St. Petersburg, Orchestra I pomeriggi musicali Mailand, Real Orchestra Sinfonica de Sevilla, Orchestre de la Suisse Romande, Orchestre de Chambre de Lausanne, Israel Camerata, Bucharest Symphony Orchestra, George Enescu Philharmonic Orchestra, der Ungarischen Staatsoper, den Moscow Soloists, der NDR Radiophilharmonie, den Nürnberger Symphonikern, den Hamburger Symphonikern, der deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken, dem Philharmonischen Orchester Erfurt, Wuhan und China Philharmonic Orchestra, dem Musikkollegium Winterthur, der Camarata Bern, dem Verbier Festival Kammerorchester sowie dem Wiener, Münchener und Stuttgarter Kammerorchester und dem Mahler Chamber Orchestra. Sie arbeitet mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Teodor Currentzis, Hannu Lintu, Vladimir Spivakov, Mikhail Pletnev, Lawrence Forster, Andrew Manze, Christian Badea, Yury Bashmet, Misha Damev, Gianandrea Noseda, Nicholas Milton, John Axelrod und Gabor Takacs-Nagy.

Alexandra Conunova begeistert auch als Kammermusikerin. Regelmäßige Zusammenarbeit verbindet sie mit Künstlern wie Nicolas Altstaedt, Lera Auerbach, Boris Brovtsyn, Gérard Caussé, Renaud Capuçon, Finghin Collins, Blythe Teh Engstroem, Katia and Marielle Labèque, Yura Lee, Michail Lifits, Alexander Melnikov, Paul Meyer, Edgar Moreau, Andreas Ottensamer, Julien Quentin, Alexei Stadler, Christian Tetzlaff, Kirill Troussov, Istvan Vardai, Tabea Zimmermann, Claudio Bohorquez und Maximilian Hornung.

Derzeit spielt sie eine auf 1735 datierte Santo-Seraphin Geige aus Venedig, welche die Deutsche Stiftung Musikleben ihr freundlicherweise zur Verfügung stellt.