Valentin Radutiu

„Eine der großen Cellobegabungen unserer Zeit“ Süddeutsche Zeitung

Von der Süddeutschen Zeitung für seinen „aufregend eigenen, energiereichen, in der Höhe berückend singenden, in den tiefen Registern stets klar konturierten, männlichen Ton“ gerühmt, zählt Valentin Radutiu zu den aufstrebenden Cellisten seiner Generation und vereint intellektuelle Durchdringung mit expressiver Klangkultur.

Der 1986 in München geborene Cellist Valentin Radutiu erlernte das Cellospiel von seinem Vater Emil Radutiu (Cellist des Münchner Rundfunkorchesters). Dieser war 1977 aus Rumänien geflüchtet, indem er sich mit Cello und Konzertkleidung bei einer Konzertreise seines Orchesters absetzte. Von seinem Vater lernte Valentin Radutiu seinen grundmusikalischen Zugriff und studierte später in Salzburg, Wien und Berlin bei Clemens Hagen, Heinrich Schiff und David Geringas.

Von der Süddeutschen Zeitung für seinen „aufregend eigenen, energiereichen, in der Höhe berückend singenden, in den tiefen Registern stets klar konturierten, männlichen Ton“ gerühmt, zählt Valentin Radutiu zu den aufstrebenden Cellisten seiner Generation und vereint intellektuelle Durchdringung mit expressiver Klangkultur.

 

Der 1986 in München geborene Cellist Valentin Radutiu erlernte das Cellospiel von seinem Vater Emil Radutiu (Cellist des Münchner Rundfunkorchesters). Dieser war 1977 aus Rumänien geflüchtet, indem er sich mit Cello und Konzertkleidung bei einer Konzertreise seines Orchesters absetzte. Von seinem Vater lernte Valentin Radutiu seinen grundmusikalischen Zugriff und studierte später in Salzburg, Wien und Berlin bei Clemens Hagen, Heinrich Schiff und David Geringas.

 

Valentin Radutiu ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe. Bereits 2008 erlangte er den 1. Preis des Internationalen Karl Davidov Wettbewerbes in Riga. 2011 wurde er mit dem Musikpreis der Deutschen Wirtschaft geehrt, einem der wichtigsten Nachwuchspreise für junge Musiker in Deutschland. 2012 gewann Valentin Radutiu den 2. Preis beim Internationalen Enescu-Wettbewerb in Bukarest. Ab der Spielzeit 2012/13 wurde Valentin Radutiu als “stART”-Künstler von Bayer Kultur mit Konzerten und Projektförderung unterstützt.

 

Mit dem Pianisten Per Rundberg hat Radutiu mehrere CD-Einspielungen veröffentlicht: Neben der 2011 erschienenen Debüt-CD liegen ein Album mit Werken von Lalo, Ravel und Magnard und die als Referenzaufnahme gerühmte erstmalige Gesamteinspielung der Werke für Violoncello und Klavier von George Enescu bei Hänssler Classic vor. Die Ersteinspielung des Cellokonzertes und der Cello-Kammermusik von Peter Ruzicka auf CD dokumentiert die intensive Zusammenarbeit mit dem Komponisten und Dirigenten. Nach dem Album „Remembering the rain“ an der Seite des Jazzpianisten Benjamin Schaefer, ist eine Einspielung klassischer Cellokonzerte mit dem Münchner Kammerorchester erschienen. 2019 erschienen bei Hänssler Classic Cellokonzerte von Haydn, Janson und Casadeus mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn. Die Süddeutsche Zeitung urteilte: „lustvoll, leichtfüßig und unverwechselbar schön“ (Harald Eggebrecht)

 

Valentin Radutiu konzertiert mit Orchestern wie: Deutschen Symphonieorchester Berlin, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, MDR-Symphonieorchester, Deutsche Radiophilharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern, Radiosymphonie-orchester SWR Stuttgart, Bukarester Enescu-Philharmonie und Radio-Sinfonieorchester, Latvian National Symphony Orchestra, Prague Philharmonia, Hong Kong Sinfonietta, World Youth Symphony, Münchener und Stuttgarter Kammerorchester und Camerata Salzburg unter Dirigenten wie: Wolfram Christ, Ruben Gazarian, Gustavo Gimeno, Pablo Gonzales, Stanislaw Kochanowski, Leoš Svárovsky und Radoslaw Szulc.

Er ist zu erleben in Sälen wie der Hong Kong City Hall, Philharmonie und Konzerthaus Berlin, Philharmonie und Herkulessaal München und dem Atheneum Bukarest sowie bei zahlreichen Festivals (u.a. Schleswig-Holstein Musik Festival, Heidelberger Frühling, Cellobiennale Amsterdam, Intermezzo Vilnius, Hong Kong Arts Festival, SoNoRo Festival Bukarest).

 

Zu seinen bisherigen Kammermusikpartnern zählen u.a. das Hagen Quartett, Evgeni Bozhanov, Antje Weithaas, Julian Steckel, Ib Hausmann, Diana Ketler, Alissa Margulis, Igor Ozim, Alina Pogostkina, Razvan Popovici und die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker.

 

Radutiu spielt ein Violoncello von Francesco Ruggieri (Cremona, 1686). Seit 2019 ist Valentin Radutiu 1. Solocellist des DSO Berlin.